{"id":1117,"date":"2026-03-23T19:00:04","date_gmt":"2026-03-23T19:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/ms2lauf.de\/?p=1117"},"modified":"2026-03-23T19:00:04","modified_gmt":"2026-03-23T19:00:04","slug":"reisetagebuch-der-klassen-8a-und-8m-zum-bfz-in-bayreuth-erlangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ms2lauf.de\/?p=1117","title":{"rendered":"Reisetagebuch der Klassen 8a und 8M zum bfz in Bayreuth\/Erlangen"},"content":{"rendered":"\n<p>Tag der Anreise (Montag)<\/p>\n\n\n\n<p>Morgens um 8 Uhr haben sich 32 mehr oder weniger fitte 8.Kl\u00e4ssler in der Bertleinschule versammelt, um ins bfz nach Bayreuth zu fahren. Der Busfahrer (das Lied \u201eEin hoch auf unseren Busfahrer\u201c habe ich leider sehr vermisst) verstaute z\u00fcgig die Koffer und ab ging die Reise.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 50 Minuten Fahrzeit haben wir unser Ziel erreicht. Neben der Jugendherberge strahlte uns schon der Stacheldrahtzaun an. \u201eOb das wohl ein Gef\u00e4ngnis ist?\u201c, fragte mich ein Sch\u00fcler. Ne, ne. Das war das st\u00e4dtische Freibad. Die Herberge selbst machte auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. An unsere Reise auf die Burg Wernfels in der 6. Klasse, kam es leider nicht heran. Aber das war auch schwer m\u00f6glich. Nach einem kurzen Briefing zur Einrichtung, durften die Sch\u00fcler voller Tatendrang in den ersten Kursvormittag starten und lernten ihre Anweiser kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittags gab es Nudeln mit Tomatenso\u00dfe und geriebenen K\u00e4se. Dazu konnte man aus dem reichhaltigen Salatb\u00fcffet seine eigene Kreation zusammenstellen, was jedoch nur sehr wenig genutzt wurde. Das Essen war \u201estabil\u201c, aber auch noch ausbauf\u00e4hig, der Tenor der Reisegruppe. In rasantem Tempo waren die meisten Sch\u00fcler mit dem Schnabulieren fertig, da sie sich auf die Nachmittagskurse freuten.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 15 Uhr durften wir dann die Zimmer beziehen (Beziehen bezieht sich hierbei auf das Beziehen der Betten). Nachdem die diabetesfreie Nahrung quer in den Zimmern verteilt oder gar in den B\u00e4uchen der Sch\u00fcler landete, machten die Reiseleiter Rosenbauer und Tr\u00f6schel mit der 8aM einen Ausflug in die City von Bayreuth, wo die Sch\u00fcler eine Stunde Auslauf bekamen. Beliebte Ziele waren hierbei DM, KiK oder Tedi (Gott sei Dank gab es da solche L\u00e4den), die es in Lauf leider nicht gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier wurden die Vorr\u00e4te an Di\u00e4tschmalzkringeln wieder aufgeladen und auch das ein oder andere Zuckergetr\u00e4nk wanderte in die Rucks\u00e4cke der Sch\u00fcler, damit es in der Nacht nicht zu einer Unterzuckerung kommen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem leckeren und reichhaltigen Abendessen (manch ein M\u00e4dchen der Klasse versuchte sich sogar beim Kochen selbst mitgebrachter Instantnudeln \u2013 sie dachten bestimmt, es gibt dort nichts zum Essen!!!) gab es verschiedene Abendbesch\u00e4ftigungen. Vielf\u00e4ltige Sportm\u00f6glichkeiten (Tischtennis, die hauseigene Eislaufbahn oder das in diesem Alter beliebte Zimmerhopping), gem\u00fctliches Beisammensitzen, zusammen Musizieren oder auch das Dampfbad in einem der Jungenzimmer wurden intensiv genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch diverse Meinungsaust\u00e4usche zwischen Lehrpersonal und Sch\u00fclerInnen geh\u00f6rten dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 21 Uhr wurden dann die mobilen Endger\u00e4te (ja Mehrzahl; manchmal reicht eines nicht aus!!!) eingesammelt und die m\u00fcden Sch\u00fclerInnen fielen fast von allein in ihre Betten. Den Schlafresistenteren unter ihnen wurden Hilfestellungen angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne gro\u00dfe Vorf\u00e4lle, wie etwa das n\u00e4chtliche Umherwandern durch die Flure der Jugendherberge oder Unterhaltungen mit anderen G\u00e4sten, kam der n\u00e4chste Morgen, \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>1. Werkstatttag (Dienstag)<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 der den 1. Verlust bereit hielt. Mathematisch ausgedr\u00fcckt waren wir nur noch x \u2013 1 Teilnehmer. Das Bio-Fr\u00fchst\u00fcck war reichhaltig. Von K\u00e4se, Cornflakes und Nutella samt Br\u00f6tchen aber auch Obst und Gem\u00fcse, was sich nicht gro\u00dfer Beliebtheit erfreute, war alles geboten. Zudem konnte man aus Kaffee, Tee, Wasser, S\u00e4ften oder Kaba w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Busfahrer war p\u00fcnktlich um 8:15 Uhr auf dem Parkplatz bereit. Die Fahrt nach Erlangen zu den Werkst\u00e4tten war ruhiger als die Anreise nach Bayreuth. Ob dies an der harten Nacht zuvor gelegen hat?<\/p>\n\n\n\n<p>In Erlangen begr\u00fc\u00dfte uns Toni, unser Werkstattchef bereits vor den Unterrichtsr\u00e4umen, nachdem wir eine Ehrenrunde mit dem Bus durch die Innenstadt von Erlangen gedreht haben. Die Gruppen wurden eingeteilt und los ging es mit dem Kennenlernen der Bereiche Pflege, Handwerk Metall und Holz.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich Pflege lernten die Sch\u00fcler Berufe der Pflege kennen. Zudem durften sich die Sch\u00fcler gegenseitig untersuchen, einen Parkinson-Handschuh anziehen und testen (hier kam es zu viel Gel\u00e4chter auch beim Lehrpersonal) und sich auf Demenz testen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Holzhandwerk stellten die Sch\u00fcler einen Teufelsknoten her. Hierbei benutzten die Sch\u00fcler S\u00e4gen, Messger\u00e4te, Hammer und Mei\u00dfel, um ihre Holzst\u00fccke zu bearbeiten. Dies gelang von Sch\u00fcler zu Sch\u00fcler sehr unterschiedlich. Aber zu guter Letzt hatten alle vorzeigbare Ergebnisse.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Metallhandwerk durften die Sch\u00fcler ein Metallst\u00fcck aus Aluminium bearbeiten, so dass dieses ein gratloser Flaschen\u00f6ffner werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem \u00fcblichen Aufr\u00e4umen in Handwerksbetrieben, dass selten ohne Gemurre vonstattengeht, ging es um 15 Uhr wieder in den Bus nach Bayreuth. Im Bus wurden wir von unserem \u201eReiseleiter\u201c Y. musikalisch bestens unterhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Jugendherberge angekommen, hatten die Sch\u00fclerInnen erst mal Pause, ehe wir den nahegelegenen Lidl und auch DM (schon wieder!) aufsuchten. Leider kam diese Info bei einigen etwas schwerh\u00f6rigen M\u00e4dchen nicht an, so dass ein zweiter Trupp etwas sp\u00e4ter losgeschickt werden musste. Beide Expeditionen wurden vom extrem sportlichen Sportlehrer Herr Tr\u00f6schel (nicht verwandt oder verschw\u00e4gert mit dem Autor dieses Artikels, Anmerkung der Redaktion) geleitet, der an diesem Tag nach Kilometern h\u00e4tte bezahlt werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Andere bet\u00e4tigten sich w\u00e4hrenddessen beim Tischtennis oder versuchten sich durch eine \u201eSchnelldusche\u201c vom l\u00e4stigen Waschen zu dr\u00fccken. Dementsprechend roch unser Flur auch wieder eine billige Kopie einer Douglas-Parf\u00fcmerie.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abendessen wurde unserer Gruppe K\u00e4sesp\u00e4tzle mit R\u00f6stzwiebeln serviert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abend klang aus mit Gesellschaftsspielen, Tischtennis, Kicker oder auch bei einigen mit sportlichem Klettern bzw. dem Suchen alternativer Ausg\u00e4nge aus den Zimmern.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Werkstatttag (Mittwoch)<\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00fcdigkeit schlich sich so langsam in die Gesichter der Sch\u00fclerInnen. Die gut gemeinten Ratschl\u00e4ge der Lehrer wurden in der Nacht leider nicht ber\u00fccksichtigt. Schlaf wird zumindest in der Nacht \u00fcberbewertet. So schleppten sich immerhin noch 31 Sch\u00fclerInnen nach einem leckeren Fr\u00fchst\u00fccksb\u00fcffet in den bereitstehenden Bus. Auf der einst\u00fcndigen Fahrt nach Erlangen fielen sogleich auch viele \u00c4uglein zu. Auch in den Werkst\u00e4tten ist dies den Anleitern nicht entgangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch gaben die Sch\u00fcler mit halbvollem Akku (auch die Smarten Phones hatten nur noch halben Saft) ihr Bestes. Die Gruppe Holz baute anders als gestern eine Holzkiste nebst Deckel. Die anderen 2 Gruppen bauten bzw. erprobten altbew\u00e4hrtes.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittags merkte man schon, dass die ersten 2 Tage ihren Tribut gezollt haben. Die sonst so quirrlichen Sch\u00fcler waren merklich ruhiger geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Busfahrt nach \u201eHause\u201c war ruhiger und entspannter.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach ja:<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Fahrt nach Erlangen gab es fr\u00fchmorgens einen Zwischenstopp an der Schule in Lauf. Unser bester Turner wurde zu einem Sondereinsatz an die Schule zur\u00fcckbeordert. Ein Weiterer vertrug das gesunde Essen nicht besonders gut. Somit waren wir seit diesem Morgen nur noch 29 tapfere Handwerker.<\/p>\n\n\n\n<p>3.Werkstatttag (Donnerstag)<\/p>\n\n\n\n<p>Das Aufstehen wird beschwerlich, die Augen tr\u00e4ger, die Bewegungen langsamer. Jetzt geht es an die Substanz.<\/p>\n\n\n\n<p>T\u00e4gliche Routine: Aufstehen \u2013 Anziehen \u2013 Z\u00e4hne putzen (?) \u2013 Fr\u00fchst\u00fccken \u2013 ab in den Bus<\/p>\n\n\n\n<p>Heute weiterhin 29 Sch\u00fcler \u2013 keine Ausf\u00e4lle\u2026 noch nicht zumindest.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zimmer der Sch\u00fcler gleichen einem Tr\u00fcmmerfeld. Hygieneartikel da, leere Flaschen in H\u00fclle und F\u00fclle dort. Die Kleidungsst\u00fccke finden schon lange nicht mehr ihren Weg in den Schrank. Die Socken wild verteilt (teilweise noch in den Schuhen). Die Lehrer haben aber auch nichts anderes erwartet. Das wird morgen fr\u00fch eine gro\u00dfe Aufr\u00e4umaktion nach sich ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit in den Werkstattr\u00e4umen verl\u00e4uft wie immer reibungslos und die Anleiter haben nur lobende Worte f\u00fcr unsere Sch\u00fcler \u00fcbrig.<\/p>\n\n\n\n<p>Mal schauen, was der letzte Abend f\u00fcr alle bereith\u00e4lt\u2026 Das letzte Abendmahl und viele m\u00fcde Gesichter. Die Nacht wurde merklich entspannter f\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte.<\/p>\n\n\n\n<p>Abreisetag (Freitag)<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck stand das Aufr\u00e4umen der Zimmer auf dem Plan. Je nachdem wie am Abend zuvor vorgearbeitet wurde, war von gem\u00fctlich bis hektisch alles dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach ging es noch zu den Betreuern in die Kleingruppen, um die Woche zu reflektieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen 11:30 ging es dann mit unserem Bus wieder nach Lauf zur\u00fcck. Auf der Fahrt zeigte sich, dass diese Woche ihre Spuren hinterlie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Andrea Theis-Brem, Hannah Rosenbauer und Thomas Tr\u00f6schel f\u00fcr die Klassen 8a und 8M<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag der Anreise (Montag) Morgens um 8 Uhr haben sich 32 mehr oder weniger fitte 8.Kl\u00e4ssler in der Bertleinschule versammelt, &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1117"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1117"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1117\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1118,"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1117\/revisions\/1118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ms2lauf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}